
Um einen Bogen benutzen zu können, bedarf es unterschiedlicher Bestandteile. Eines genauso wichtig wie das andere. Hier will ich euch das Anfertigen einer Bogensehne näher bringen.
Diese Beschreibung handelt von der Herstellung einer flämischen Sehne und nicht von einer
Endlossehne, wie sie meist auf Recurves geschossen wird. Ausserdem gibt es noch Sehnen mit 2 Sehnenschlaufen, und, und
.... Ich beschreibe hier nur die flämische Sehne.
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Nachdem du das Sehnenbrett angefertigt hast, kann es weiter gehen. Besorge dir von einem Imker Bienenwachs
zum Fetten der Sehne bzw. des Garns, um es richtig zu fetten. Je besser du es fettest, desto länger hast du an der Sehne.
Wichtig ist, das man es gleichmässig aufträgt.
Nun wickelt man die Sehne um die äusseren Bolzen. Hier sollte die Sehne ans
Zuggewicht des Bogens angepasst werden. Beispiel: Hat dein Bogen 30 bis 40 Lbs. nehme ich eine Wicklung
von 8 Umwicklungen, das enspricht 16 Fäden. Das Verhältnis sollte etwa 4:1 betragen.
| Wie oben beschrieben, immer gleichmässig wachsen beim Wickeln. Nach der Wicklung
schneidest du die Stränge auf einer Seite auf und kreuzt die Enden. Nun wird jedes Ende für sich verdreht.
Danach werden beide gedrehten Enden verseilt, (siehe Abildung und Bild). ![]() |
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| In dieser Abbildung, kann man das Seilen erkennen. Diese Seite wird das sogenannte obere "Sehnenohr". 12 bis 16 Drehungen sollten in der Regel reichen, das untere Ohr bekommt den Bogenbauer-Knoten. | ![]() |
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| Für die untere Sehnenschlaufe nehme ich einen verstellbaren Knoten (Bogenbauer- Knoten). | ![]() |