Almosenbeutel

Diese Almosenbeutel wurden von Donata von Servernstein bestickt und angefertigt.
Hier ist nur ein kleiner Ausschnitt ihrer Werke zu bewundern.

Almosenbeutel erklären sich am ehesten als Weiterentwicklung der Lederbeutel, wie sie bereits im Frühmittelalter an Gürteln getragen wurden. Auch die hochmittelalterliche Kleidung wies noch keine Taschen auf, verschiedene Utensilien und Münzen wurden in Beuteln getragen.

Der Begriff "Almosenbeutel" (engl. Alms-Purse, franz. Aumonière) setzte sich mit der Zeit durch. Zudem war es Bestandteil einer christlich geprägten Gesellschaft, in jedem Falle Almosen für Bedürftige griffbereit zu haben.

Manesse
Abbildung aus der Manesse
Almosenbeutel Seidenstickerrei- als Vorlage dienten Abbildungen aus Codex Manesse.
Rückseite Almosenbeutel
Almosenbeutel Seidenstickerei, als Vorlage diente die Stickerrei auf einer Haube (vgl. Villach-Funde).
Almosenbeutel für den Sohn des Kaufmanns. Leinenstickerei in Rautenmuster. Almosenbeutel